Zirkuläres Bauen – Lippe Zirkulär stellt kommunale Transferplattform vor

„Kreis statt Krise“ C2C für einen großen positiven Fußabdruck

„Kreis statt Krise“ C2C für einen positiven Fußabdruck. Unter diesem Motto, fand am Freitag und Samstag, den 08.09 und 09.09.2023 der 8. Internationale Cradle to Cradle Congress an der TU in Berlin statt.

Die Geschäftsstelle Lippe zirkulär war eingeladen über das bundesweit einmalige Konsortium zu berichten und das Modellvorhaben RE-BUILD OWL vorzustellen (gefördert vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen). Hier entsteht der Prototyp für eine digitale Transferplattform zirkuläres Bauen und eine Roadmap mit konkreten Handlungsempfehlungen für Kommunen. Im Rahmen des Panels „Kommunale Entwicklungen“ stellten weitere Vertreter:innen aus dem Kreis Viersen und der Gemeinde Straubenhardt und dem Bezirk Pankow von Berlin sehr interessante Praxisbeispiele dar.

 

Intensiv diskutierten die Teilnehmenden über die Fragen: welche Motivation haben Kommunen sich mit zirkulärer Wertschöpfung bzw. dem Thema cradle-to-cradle zu widmen? Und welchen Nutzen hat es u.a. für eine Stadtentwicklungs- bzw. Transformationsstrategie. Die konkreten Projekte zeigten die großen Potenziale rund um zirkuläres Bauen: Bau des Kreisarchivs Viersen, Neubauprojekt des zentralen Feuerwehrhauses nach C2C in der Gemeinde Straubenhardt und die digitale Transferplattform für zirkuläres Bauen des Modellprojektes RE-BUILD OWL. Die Herausforderungen für die Kommunen fasste die Bezirksbürgermeisterin von Berlin-Pankow zusammen.

 

Hintergrund Cradle-to-Cradle

Die Mission ist es, die Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Politik und Kultur zusammenzubringen. Unter dem Begriff der Zirkulären Wertschöpfung wird schon während der Entwicklung und Fertigung von Produkten von vornherein daran gedacht, wie sie effektiver und länger genutzt werden können sowohl im biosphärischen wie auch technosphärischen Kreislauf. Unter „biosphärisch“ wird die Gesamtheit aller Lebensräume von Organismen auf der Erde verstanden. Die Produkte und Materialien, die in die Biosphäre gelangen, müssen biologisch abbaubar sein. Im technosphärischen Kreislauf zirkulieren die eingesetzten Primärrohstoffen im besten Fall wieder und wieder. Wie das möglich ist und was Unternehmen, Kommunen, Bürger:innen dazu beitragen können: hier mehr  c2c-congress.org.

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