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Sei es in unseren Körpern oder unseren Ökosystemen, die Welt besteht aus unzähligen Kreisläufen. Warum also bei menschlichen Denk- und Bauweisen aufhören?
Zirkuläres Planen, Bauen und Nutzen heißt, die Lebensdauer der verwendeten Materialien und Ressourcen zu maximieren, indem sie effektiv und nützlich wiederverwendet und recycelt werden.
Dies ist ein essentieller Baustein für unsere Zukunft, da nicht nur Ressourcen geschont und Abfälle vermieden werden, sondern auch CO2 eingespart und die wirtschaftliche Effektivität gesteigert wird.
Wir sehen unsere Aufgabe darin, zirkuläres Denken und Wirtschaften in Lippe anzustoßen und zu fördern. Wir wollen die Bevölkerung und Unternehmen für nachhaltige Prozesse sensibilisieren und bei der Implementierung von neuen Modellen unterstützen.
Einzigartig ist die Initiierung des Konsortiums Lippe zirkulär. Mittlerweile umfasst das Konsortium mehr als 40 Akteure aus Wirtschaft, Gesellschaft, Forschung sowie kommunaler Politik und Verwaltung. Die Beteiligten fokussieren sich auf tragfähige Prozesse nachhaltigen und zirkulären Wirtschaftens. Es ist ein Netzwerken auf Augenhöhe. Gemeinsam werden Themen, Herausforderungen und Perspektiven identifiziert. Ein aktiver Kreis der einander zum Denken, Wirtschaften und Ausprobieren anregt.
Interessante Ergebnisse aus vergangenen Sitzungen des Konsortiums erhalten Sie als Download hier:

Im Rahmen des Projekts BzP BUBB OWL – Pilotierung zirkulärer Flächen und Deponieräume haben wir mit Henning Schreiber, Vorstand der EMiL Entsorgungswirtschaft Minden-Lübbecke AöR, über die Rolle der Entsorgungswirtschaft in einer zirkulären Bau- und Ressourcenwirtschaft gesprochen.

Die steigende Bedeutung von Sekundärbaustoffen ist eng mit der aktuellen Entwicklung auf den Rohstoffmärkten verknüpft. Nach Einschätzung von Stefan Schmidmeyer, Geschäftsführer des bvse – Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V., lassen sich viele Bauvorhaben künftig ohne den Einsatz recycelter Materialien kaum noch realisieren.

Die Digitalisierung von Materialströmen ist ein wesentlicher Baustein für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft im Bauwesen. Insbesondere bei mineralischen Abfällen wie Boden und Bauschutt entscheidet eine verlässliche Datenbasis darüber, ob Materialien verwertet, zwischengelagert oder entsorgt werden können.
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Den Wert von Boden und Bauschutt dauerhaft erhalten Schonung von Ressourcen und Einsparung von Deponienvolumina – Potentiale einer Boden- und Bauschuttbörse in Ostwestfalen-Lippe Geschlossene regionale Materialkreisläufe entstehen durch integrierte Systeme,

Weiter geht es mit „Make it circular – Hochschule trifft Wirtschaft“: Wie können Lösungen für Circular Economy ganz konkret in unterschiedlichen Branchen aussehen?
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Die Verwertung von Boden und Bauschutt unterliegt seit jeher einem engen rechtlichen Rahmen. Lange Zeit waren insbesondere wasserrechtliche Genehmigungen ein zentrales Hemmnis, wenn mineralische Bauabfälle oder Bodenaushub wiederverwendet werden sollten. Mit der Einführung der Ersatzbaustoffverordnung hat sich diese Situation grundlegend verändert.
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Birgit Essling
Leitung der Geschäftsstelle