Circular Economy

Lippe zirkulär versteht Circular Economy als einen Paradigmenwechsel bei vorherrschenden Produktions- und Konsumstrukturen. Die Produktion von Waren soll eine lange Nutzung und Rückführung in den Kreislauf am Ende der Nutzungsdauer ermöglichen. Es benötigt einen grundlegenden Wandel in der Art und Weise was wie, mit welchen (Roh)Stoffen hergestellt wird. Zudem muss beim Endverbraucher ein Umdenken stattfinden. Die Idee des „zirkulären Denkens und Wirtschaftens“ ist daher mehr die reine Kreislaufwirtschaft. In Deutschland bezieht sich der Begriff der Kreislaufwirtschaft in der Regel auf die Abfall- und Recyclingwirtschaft. Circular Economy greift wesentlich weiter. Konsequent umgesetzt beschreibt sie eine Gesellschaft, in der keine Abfälle entstehen und Ressourcen wieder und wieder verwendet werden – also ein Neudenken der derzeit weltweit vorherrschenden linearen Wirtschaftskonzepte. Die Diskussion des zirkulären Wirtschaftens als Schlüssel, um Klimawandel und Ressourcenverlust signifikant zu bremsen, wird seit 2015 durch den europäischen Green Deal beschrieben. Der neue „Aktionsplan“ der Europäischen Kommission verfolgt das Ziel, den ökologischen Fußabdruck der EU zu senken und den Anteil der kreislauforientiert verwendeten Materialien bis zum Jahr 2030 zu verdoppeln.